


Hinweise für die Auswahl von Flammendurchschlagsicherungen
Um dem Hersteller und dem Anwender bei der Entscheidung zu helfen, welche Flammendurchschlagsicherung für ihren Einsatzfall die am besten geeignete ist, sollte folgendes berücksichtigt werden:
1. Verwendung
Erstellen einer kurzen Beschreibung über die beabsichtigte Verwendung der Flammendurchschlagsicherung.
2. Angaben zu den Gasen und Dämpfen
Bereitstellung vollständiger Angaben über brennbare und nicht brennbare Bestandteile, die eine korrekte Auslegung der Flammendurchschlagsicherung, eine Bestimmung der Explosionsgruppe und Auswahl der Werkstoffe erlauben.
3. Molekulargewicht oder Dichte der Gase oder Dämpfe
Dies erlaubt die Berechnung eines äquivalenten Luftvolumenstromes für die Bestimmung des Druckverlustes.
4. Durchfluss
Der Durchfl uss muss als Volumenangabe erfolgen oder es sind ausreichende Informationen zur Verfügung zu stellen, die eine Berechnung des Volmenstroms erlauben. Für den Einsatz an Lagertanks sollten die Ent- und Belüftungsanforderungen vorgegeben werden oder es sollten ausreichende Informationen über den Tank, die Druck- bzw. Vakuumfestigkeit, die Abmessungen und die Befüll- und Entleerraten zur Verfügung gestellt werden, die es erlauben, diese Kennwerte zu berechnen.
5. Temperaturbereiche
Die Angabe der maximalen und minimalen Temperaturen ermöglicht die geeignete Auslegung der Flammensperre und des Gehäuses der Flammendurchschlagsicherung.
6. Druckbereiche
Die Angabe der maximalen und minimalen Betriebsdrücke ermöglicht die geeignete Auslegung der Flammensperre und des Gehäuses der Flammendurchschlagsicherung. Der maximale Druck, bei dem ein brennbares Gemisch im Prozess entzündet werden kann, sollte ausgewiesen werden, wenn er vom üblichen Betriebsdruck abweicht. Für den Einsatz an Lagertanks ist die Druck- bzw. Vakuumfestigkeit zu beachten.
7. Zulässiger Druckverlust
Der zulässige Druckverlust ermöglicht die ordnungsgemäße Auswahl der Flammendurchschlagsicherung unter Berücksichtigung des maximalen Volumenstroms.
8. Typ
Es ist anzugeben, ob eine Rohrleitungs-, End- oder Volumensicherung, die gegen kurzzeitiges Brennen oder Dauerbrand und gegen stabile/instabile Detonationen flammendurchschlagsicher ist, gefordert wird. Für den Typ Rohrsicherung sollten Einzelheiten über die Rohrleitung zwischen Flammendurchschlagsicherung und möglicher Zündquelle in Form einer Maßskizze oder Isometrie geliefert werden.
9. Einbaulage
Angabe der vorgesehenen Einbaulage der Flammendurchschlagsicherung (horizontal oder vertikal).
10. Rohrdurchmesser
Die Nennweite der angeschlossenen Rohrleitung muss angegeben werden.
11. Anschlussart
Angabe der Einzelheiten von Flansch- oder Schraubverbindungen (z. B. DIN, ANSI, Druckstufe).
12. Werkstoff des Gehäuses
Angabe der bevorzugten Werkstoffe für die Flammendurchschlagsicherung; diese können durch den Hersteller anhand einer Bewertung der Gemischzusammensetzung und der Betriebsbedingungen überprüft werden.
13. Werkstoff der Flammensperre
Angabe der bevorzugten Werkstoffe für die Flammensperre; diese können durch den Hersteller anhand einer Bewertung der Gemischzusammensetzung und der Betriebsbedingungen überprüft werden.
14. Konstruktion
Vorsicht ist geboten, wenn Materialien wie Aluminium oder Kunststoffe verwendet werden, die zur Funkenbildung und zur elektrostatischen Aufladung führen können.
15. Dokumentation
Angabe der Anforderungen an die Dokumentation.
16. Reserve bei der Dimensionierung
Wegen der Verschmutzungsgefahr der engen Spalte in den Flammendurchschlagsicherungen sind bei der Auslegung Reserven zu berücksichtigen.
1. Verwendung
Erstellen einer kurzen Beschreibung über die beabsichtigte Verwendung der Flammendurchschlagsicherung.
2. Angaben zu den Gasen und Dämpfen
Bereitstellung vollständiger Angaben über brennbare und nicht brennbare Bestandteile, die eine korrekte Auslegung der Flammendurchschlagsicherung, eine Bestimmung der Explosionsgruppe und Auswahl der Werkstoffe erlauben.
3. Molekulargewicht oder Dichte der Gase oder Dämpfe
Dies erlaubt die Berechnung eines äquivalenten Luftvolumenstromes für die Bestimmung des Druckverlustes.
4. Durchfluss
Der Durchfl uss muss als Volumenangabe erfolgen oder es sind ausreichende Informationen zur Verfügung zu stellen, die eine Berechnung des Volmenstroms erlauben. Für den Einsatz an Lagertanks sollten die Ent- und Belüftungsanforderungen vorgegeben werden oder es sollten ausreichende Informationen über den Tank, die Druck- bzw. Vakuumfestigkeit, die Abmessungen und die Befüll- und Entleerraten zur Verfügung gestellt werden, die es erlauben, diese Kennwerte zu berechnen.
5. Temperaturbereiche
Die Angabe der maximalen und minimalen Temperaturen ermöglicht die geeignete Auslegung der Flammensperre und des Gehäuses der Flammendurchschlagsicherung.
6. Druckbereiche
Die Angabe der maximalen und minimalen Betriebsdrücke ermöglicht die geeignete Auslegung der Flammensperre und des Gehäuses der Flammendurchschlagsicherung. Der maximale Druck, bei dem ein brennbares Gemisch im Prozess entzündet werden kann, sollte ausgewiesen werden, wenn er vom üblichen Betriebsdruck abweicht. Für den Einsatz an Lagertanks ist die Druck- bzw. Vakuumfestigkeit zu beachten.
7. Zulässiger Druckverlust
Der zulässige Druckverlust ermöglicht die ordnungsgemäße Auswahl der Flammendurchschlagsicherung unter Berücksichtigung des maximalen Volumenstroms.
8. Typ
Es ist anzugeben, ob eine Rohrleitungs-, End- oder Volumensicherung, die gegen kurzzeitiges Brennen oder Dauerbrand und gegen stabile/instabile Detonationen flammendurchschlagsicher ist, gefordert wird. Für den Typ Rohrsicherung sollten Einzelheiten über die Rohrleitung zwischen Flammendurchschlagsicherung und möglicher Zündquelle in Form einer Maßskizze oder Isometrie geliefert werden.
9. Einbaulage
Angabe der vorgesehenen Einbaulage der Flammendurchschlagsicherung (horizontal oder vertikal).
10. Rohrdurchmesser
Die Nennweite der angeschlossenen Rohrleitung muss angegeben werden.
11. Anschlussart
Angabe der Einzelheiten von Flansch- oder Schraubverbindungen (z. B. DIN, ANSI, Druckstufe).
12. Werkstoff des Gehäuses
Angabe der bevorzugten Werkstoffe für die Flammendurchschlagsicherung; diese können durch den Hersteller anhand einer Bewertung der Gemischzusammensetzung und der Betriebsbedingungen überprüft werden.
13. Werkstoff der Flammensperre
Angabe der bevorzugten Werkstoffe für die Flammensperre; diese können durch den Hersteller anhand einer Bewertung der Gemischzusammensetzung und der Betriebsbedingungen überprüft werden.
14. Konstruktion
Vorsicht ist geboten, wenn Materialien wie Aluminium oder Kunststoffe verwendet werden, die zur Funkenbildung und zur elektrostatischen Aufladung führen können.
15. Dokumentation
Angabe der Anforderungen an die Dokumentation.
16. Reserve bei der Dimensionierung
Wegen der Verschmutzungsgefahr der engen Spalte in den Flammendurchschlagsicherungen sind bei der Auslegung Reserven zu berücksichtigen.

