Über- und Unterdrucktellerventile
Im Folgenden werden die Technischen Grundlagen der PROTEGO® Ventile zusammenfassend dargestellt. Ausführlichere Informationen finden Sie unter "PROTEGO®-Technologie" in unserem Online-Katalog.
PROTEGO® Über- und Unterdrucktellerventile haben gewichtsbelastete oder federbelastete Ventilteller. Bei Überdruck im Tank hebt der im Gehäuse geführte Überdruckventilteller an und führt den Volumenstrom in die Atmosphäre ab, bis der Ansprechdruck unterschritten wird; dann schließt das Ventil wieder (Bild 3a).
Die Unterdruckseite wird durch die Zusatzbelastung aus Überdruck besonders dicht gehalten. Bei Unterdruck im Tank hebt der Überdruck der Atmosphäre den Unterdruckteller an und der Tank wird belüftet (Bild 3b).
Prinzipiell funktionieren das Flüssigkeits-(Gewichts-) belastete Membranventil und das eigenmedium- gesteuerte Pilot-Ventil in gleicher Weise.
Die gewichtsbelasteten Ventilteller haben unterschiedliche Bauformen. Unterschieden wird zwischen dem Vollhubteller und dem Normalteller.
Die Abdichtung von Ventilteller zum Ventilsitz erfolgt mit FEPLuftpolsterdichtung (Bild 4), metallisch oder mit PTFE-Flachdichtung – je nach Ansprechdruck oder Anwendungsfall. Beste Dichtheit wird erreicht mit metallisch eingeschliffenem Ventilteller auf dem metallischen Ventilsitz. Bei kleinen Ansprechdrücken sorgt eine FEP-Luftpolster-Dichtung für dichten Abschluss. Die Dichtheit der PROTEGO® Ventile liegt weit oberhalb der üblichen Standards (DIN 3230 bzw. DIN EN 12266 oder API 2526) und erfüllt damit die hohen Anforderungen des Emissionsschutzes.
PROTEGO® Über- und Unterdrucktellerventile haben gewichtsbelastete oder federbelastete Ventilteller. Bei Überdruck im Tank hebt der im Gehäuse geführte Überdruckventilteller an und führt den Volumenstrom in die Atmosphäre ab, bis der Ansprechdruck unterschritten wird; dann schließt das Ventil wieder (Bild 3a).
Die Unterdruckseite wird durch die Zusatzbelastung aus Überdruck besonders dicht gehalten. Bei Unterdruck im Tank hebt der Überdruck der Atmosphäre den Unterdruckteller an und der Tank wird belüftet (Bild 3b).
Prinzipiell funktionieren das Flüssigkeits-(Gewichts-) belastete Membranventil und das eigenmedium- gesteuerte Pilot-Ventil in gleicher Weise.
Die gewichtsbelasteten Ventilteller haben unterschiedliche Bauformen. Unterschieden wird zwischen dem Vollhubteller und dem Normalteller.
Die Abdichtung von Ventilteller zum Ventilsitz erfolgt mit FEPLuftpolsterdichtung (Bild 4), metallisch oder mit PTFE-Flachdichtung – je nach Ansprechdruck oder Anwendungsfall. Beste Dichtheit wird erreicht mit metallisch eingeschliffenem Ventilteller auf dem metallischen Ventilsitz. Bei kleinen Ansprechdrücken sorgt eine FEP-Luftpolster-Dichtung für dichten Abschluss. Die Dichtheit der PROTEGO® Ventile liegt weit oberhalb der üblichen Standards (DIN 3230 bzw. DIN EN 12266 oder API 2526) und erfüllt damit die hohen Anforderungen des Emissionsschutzes.
PROTEGO® Über- und Unterdruckventile mit Vollhubteller erreichen nach dem Ansprechen bereits innerhalb einer Drucksteigerung von 10% (bezogen auf den Einstelldruck) den vollständigen Ventilhub und somit ihre maximale Leistung (Bild 5a und b).
Erreicht wird dies durch die abgestimmte Geometrie der Hubhilfe (Ventilteller-Krempe) auf die Abmessungen des eingeschliffenen Ventilsitz und die Geometrie innerhalb des Armaturengehäuses.
Zum Einsatz kommen diese Ventilteller in Endventilen und Rohrleitungsventilen.
Erreicht wird dies durch die abgestimmte Geometrie der Hubhilfe (Ventilteller-Krempe) auf die Abmessungen des eingeschliffenen Ventilsitz und die Geometrie innerhalb des Armaturengehäuses.
Zum Einsatz kommen diese Ventilteller in Endventilen und Rohrleitungsventilen.
PROTEGO® Über- und Unterdruckventile mit Normalteller erreichen nach dem Ansprechen innerhalb einer Drucksteigerung von 40% (bezogen auf den Einstelldruck) mit einem Proportionalverhalten den vollständigen Ventilhub und ihre maximale Leistung (Bild 6).
Nach dem Ansprechen folgen Hub und der abgeführte Volumenstrom proportional dem weiteren Druckanstieg. Bei z. B. höheren Druckverlusten in der Zu- und Ableitung des Ventils oder der Installation in Kombination mit Druckreduzierventilen erlaubt diese Lösung ein stabileres Arbeiten des Gesamtsystems. Die Strömungs- leistungen dieser Ventile erreichen allerdings nicht die Werte der Ventile mit Vollhubtellern. Zum Einsatz kommen diese Ventilteller im Wesentlichen in Rohrleitungsventilen, wenn die Betriebszustände dies erfordern.
Nach dem Ansprechen folgen Hub und der abgeführte Volumenstrom proportional dem weiteren Druckanstieg. Bei z. B. höheren Druckverlusten in der Zu- und Ableitung des Ventils oder der Installation in Kombination mit Druckreduzierventilen erlaubt diese Lösung ein stabileres Arbeiten des Gesamtsystems. Die Strömungs- leistungen dieser Ventile erreichen allerdings nicht die Werte der Ventile mit Vollhubtellern. Zum Einsatz kommen diese Ventilteller im Wesentlichen in Rohrleitungsventilen, wenn die Betriebszustände dies erfordern.
Je nach Bauform des Ventils und der Ventilteller wird der Nennvolumenstrom des Ventils mit unterschiedlicher Drucksteigerung erreicht (Bild 7). PROTEGO® Ventile sind standardmäßig für die 10%-Technologie ausgelegt, wenn nicht anders vereinbart.
Vorteile der PROTEGO® 10%-Technologie:
Vorteile der PROTEGO® 10%-Technologie:
- Druckhaltung bis kurz unter den maximal zulässigen (Tank-) Druck
- Minimierung der Produktverluste
- Reduzierung von Emissionen








